Chorgeschichte

Chorgeschichte

1. Dezember 2015

Dass es an der Zeit ist, in Grafenstein einen Gemischten Chor zu gründen – das befand im Herbst des Jahres 1999 Elisabeth Taupe, die nach einem Aufruf rund 45 Sänger und Sängerinnen um sich scharte. Nach einer intensiven Probenphase gab es bereits bei der Stefanieliedertafel des Männergesangsvereins Grafenstein 1999 den ersten Auftritt, dem bereits im Mai 2000 ein weiterer beim Frühlingsliederabend folgte.

Unsere offizielle Geburtsstunde war allerdings erst am 29. Juni 2000, am Tag der Meldung des Vereines bei der Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt – sodass wir unseren zehnten „Geburtstag“ mit den Konzerten am 11. und 12. Juni 2010 etwas verfrüht feierten.

Neben den gesanglichen Aktivitäten nimmt der Gemischte Chor Grafenstein allerdings auch an verschiedenen Feierlichkeiten und regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen (Adventsingen, Eröffnung des Grafensteiner Balles) teil und veranstaltete im Laufe der Jahre verschiedene Feste.

Gemischter_Chor_Grafenstein_beim Fest_der_StimmenZu einer weiteren liebgewordenen Gewohnheit, die zudem stets ein harmonisches Vereinsleben förderte, wurden die Probentage, die wir unter anderem in Grafenstein, Gurk, Berg im Drautal und St. Kanzian vor den Jahreskonzerten abhalten – bestens unterstützt von den Stimmbildnerinnen Clara Sattler (bis 2006) und Ellen Martin (ab 2007). Solch besonders intensive und erfolgreiche Probentage waren es auch, die das Publikum zweier Konzerte in Grafenstein und Seeboden zu solchen Begeisterungsstürmen hinrissen, dass daraus in weiterer Folge unsere erste CD „Ein kleines Lied“ in Gemeinschaftsproduktion mit dem ebenfalls von Elisabeth Taupe geleiteten Chor der 3c der Musikhauptschule Seeboden entstand.

Einen schmerzhaften Einschnitt nahm die Chorgeschichte durch den plötzlichen Tod von Elisabeth Taupe im April 2006. Die Idee eines geistlichen Jahreskonzerts „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ von Helmut Zeilner und Michaela Kulle-Hudelist, die damit den Chor unter ihre musikalische Leitung nahm, wurde unter dem Titel „Wie im Himmel“ im Jahr 2007 zu einem Gedenkkonzert. „Wie im Himmel“ – aus dem Mitschnitt der drei Konzerte in Dolina und Seeboden, bei denen uns als Gastdirigent auch Herbert Böck beehrte, entstand unsere zweite CD, die zugleich zu einer Hommage an Elisabeth Taupe wurde.

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Unter der Stimmgabel von Michaela Kulle-Hudelist folgten in den vergangenen Jahren thematisch konzipierte Konzerte wie „Von da Liab“ oder „Flaschenpost“, bei denen wir auf musikalische Reisen KREUZ + QUER durch Musik und Welt gingen. Diese musikalischen Reisen haben wir auf unserer dritten CD verewigt und uns gleichzeitig auch neue Reisebekleidung in Form einer eigens für uns kreierten Tracht beschafft.

KREUZ + QUER waren allerdings auch die vielen Auftritte der vergangenen Jahre: neben unzähligen Messen, Taufen, Hochzeiten, Geburtstagen und Begräbnissen, die wir gestalten durften, waren wir immer wieder auch bei Festen anderer Vereine und Gemeinden zu Gast. Darüber hinaus durften auch Chorausflüge und geselliges Beisammensein nach den Proben nicht fehlen.

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Wir freuen uns, auch Sie als Zuhörer bei uns begrüßen zu dürfen.